Bedrohungslage
hoch

Microsoft Azure-Produkte: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-0370 · erstmals 11.02.2026 · aktualisiert 11.02.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

Azure ist eine Cloud Computing-Plattform von Microsoft. Microsoft Azure DevOps Server ist eine Plattform für kollaborative Softwareprojekte. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Microsoft Azure und Microsoft Azure DevOps Server ausnutzen, um sich erweiterte Berechtigungen zu verschaffen, beliebigen Code auszuführen – sogar mit Administratorrechten –, Spoofing-Angriffe durchzuführen und vertrauliche Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • sich erweiterte Berechtigungen zu verschaffen
  • beliebigen Code auszuführen – sogar mit Administratorrechten –
  • Spoofing-Angriffe durchzuführen
  • vertrauliche Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Microsoft Azure Functions
  • Microsoft Azure Front Door
  • Microsoft Azure HDInsight
  • Microsoft Azure ARC
  • Microsoft Azure DevOps Server 2022
  • Microsoft Azure Local
  • Microsoft Azure AI Language Authoring
  • Microsoft Azure IoT Explorer

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-21228, CVE-2026-21512, CVE-2026-21522, CVE-2026-21528, CVE-2026-21529, CVE-2026-21531, CVE-2026-21532, CVE-2026-23655, CVE-2026-24300, CVE-2026-24302

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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