Fortinet FortiClient Windows: Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Dateien
WID-SEC-2026-0384 · erstmals 11.02.2026 · aktualisiert 11.02.2026 · CVSS 7,1
Worum es geht
FortiClient ist ein Endgeräteschutz mit einem integrierten VPN-Client. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in Fortinet FortiClient Windows ausnutzen, um Dateien zu manipulieren.
Unter welchen Bedingungen?
Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Dateien zu manipulieren
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fortinet FortiClient Windows <7.4.5
- Fortinet FortiClient Windows <7.2.13
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Fortinet FortiClient Windows 7.4.5
- Fortinet FortiClient Windows 7.2.13
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- FG-IR-25-661 vom 2026-02-10 www.fortiguard.com
CVE: CVE-2025-62676
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.