Red Hat Enterprise Linux (udisks): Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2026-0554 · erstmals 02.03.2026 · aktualisiert 26.03.2026 · CVSS 7,1
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux in der Komponente "udisks" ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen und vertrauliche Informationen offenzulegen.
Unter welchen Bedingungen?
Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Dateien zu manipulieren
- einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen
- vertrauliche Informationen offenzulegen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Oracle Linux
- RESF Rocky Linux
- Red Hat Enterprise Linux 10
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory vom 2026-03-01 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-3476 vom 2026-03-02 linux.oracle.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:3476 vom 2026-03-05 errata.build.resf.org
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:5831 vom 2026-03-25 access.redhat.com
CVE: CVE-2026-26103, CVE-2026-26104
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.