Cisco ASA (Adaptive Security Appliance): Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2026-0601 · erstmals 05.03.2026 · aktualisiert 05.03.2026 · CVSS 8,6
Worum es geht
Die Cisco ASA Appliance bietet Funktionen zur Sicherung von Anwendungssoftware, wie beispielsweise Firewall oder VPN. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Cisco ASA (Adaptive Security Appliance) ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, um Dateien zu manipulieren, und um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen
- Dateien zu manipulieren
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Cisco ASA (Adaptive Security Appliance) <9.20.4.19
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Cisco ASA (Adaptive Security Appliance) 9.20.4.19
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Cisco Security Bulletin vom 2026-03-04 sec.cloudapps.cisco.com
- Cisco Security Bulletin vom 2026-03-04 sec.cloudapps.cisco.com
- Cisco Security Bulletin vom 2026-03-04 sec.cloudapps.cisco.com
CVE: CVE-2026-20009, CVE-2026-20062, CVE-2026-20082
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.