Adobe Experience Manager: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Cross-Site Scripting
WID-SEC-2026-0667 · erstmals 11.03.2026 · aktualisiert 09.09.2026 · CVSS 5,4
Worum es geht
Adobe Experience Manager (AEM) ist eine Content-Management-Lösung für die Erstellung von Websites, mobilen Anwendungen und Formularen. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Adobe Experience Manager ausnutzen, um einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Adobe Experience Manager <6.5 LTS Service Pack 2
- Adobe Experience Manager Cloud Service <2026.02
- Adobe Experience Manager <6.5 Service Pack 24
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Adobe Experience Manager 6.5 LTS Service Pack 2
- Adobe Experience Manager Cloud Service 2026.02
- Adobe Experience Manager 6.5 Service Pack 24
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
CVE: CVE-2026-27223, CVE-2026-27224, CVE-2026-27225, CVE-2026-27227, CVE-2026-27228, CVE-2026-27229, CVE-2026-27230, CVE-2026-27231, CVE-2026-27232, CVE-2026-27233, CVE-2026-27234, CVE-2026-27235, CVE-2026-27236, CVE-2026-27237, CVE-2026-27239, CVE-2026-27240, CVE-2026-27241, CVE-2026-27242, CVE-2026-27244, CVE-2026-27247 …
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.