Fortinet FortiAnalyzer und FortiAnalyzer-BigData: Schwachstelle ermöglicht SQL-Injection
WID-SEC-2026-0670 · erstmals 11.03.2026 · aktualisiert 11.03.2026 · CVSS 6,0
Worum es geht
FortiAnalyzer ist eine Plattform zur Protokollverwaltung, Analyse und Berichterstellung. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in Fortinet FortiAnalyzer und FortiAnalyzer-BigData ausnutzen, um einen SQL-Injection Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen SQL-Injection Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fortinet FortiAnalyzer <7.4.8
- Fortinet FortiAnalyzer <7.6.5
- Fortinet FortiAnalyzer BigData <7.6.1
- Fortinet FortiAnalyzer BigData <7.4.5
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Fortinet FortiAnalyzer 7.4.8
- Fortinet FortiAnalyzer 7.6.5
- Fortinet FortiAnalyzer BigData 7.6.1
- Fortinet FortiAnalyzer BigData 7.4.5
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- FortiGuard PSIRT Advisory FG-IR-26-095 vom 2026-03-10 www.fortiguard.com
CVE: CVE-2025-49784
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.