Fortinet FortiSIEM: Schwachstelle ermöglicht Cross-Site Scripting
WID-SEC-2026-0672 · erstmals 11.03.2026 · aktualisiert 11.03.2026 · CVSS 4,3
Worum es geht
FortiSIEM ist eine SIEM-Lösung (Security Information and Event Management), die eine Echtzeitanalyse von Sicherheitswarnungen ermöglicht. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Fortinet FortiSIEM ausnutzen, um einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fortinet FortiSIEM <7.4.1
- Fortinet FortiSIEM <7.3.5
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Fortinet FortiSIEM 7.4.1
- Fortinet FortiSIEM 7.3.5
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- FortiGuard PSIRT Advisory FG-IR-26-077 vom 2026-03-10 www.fortiguard.com
CVE: CVE-2026-25972
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.