Bedrohungslage
hoch ausgenutzt

Apple iOS und iPadOS: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-0705 · erstmals 12.03.2026 · aktualisiert 12.03.2026 · CVSS 8,8

×

Worum es geht

Das Apple iOS (vormals iPhone OS) ist das Betriebssystem für das von Apple entwickelte Smartphone iPhone, iPad und iPod Touch. Das Apple iPadOS ist das Betriebssystem für das von Apple entwickelte iPad. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Apple iOS und Apple iPadOS ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen oder eine Speicherbeschädigung mit unbestimmten Folgen zu erreichen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Code auszuführen oder eine Speicherbeschädigung mit unbestimmten Folgen zu erreichen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Apple iOS <15.8.7
  • Apple iPadOS <15.8.7
  • Apple iPadOS <16.7.15
  • Apple iOS <16.7.15

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Apple iOS 15.8.7
  • Apple iPadOS 15.8.7
  • Apple iPadOS 16.7.15
  • Apple iOS 16.7.15

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

  • CVE-2023-43000: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 05.03.2026.
  • CVE-2023-41974: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 05.03.2026.
  • CVE-2024-23222: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 23.01.2024.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2023-41974, CVE-2023-43000, CVE-2024-23222, CVE-2023-43010

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

In einer Stunde eingerichtet, in einer Woche geschult.

Konto kostenlos anlegen, Team eintragen, Kurs freischalten. Bezahlt wird erst beim Start. Lieber erst sehen, wie eine Test-Mail aussieht? Der Selbsttest ist kostenlos.

Team eintragen Erst selbst testen