Linux Kernel / AppArmor: Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2026-0724 · erstmals 13.03.2026 · aktualisiert 13.03.2026 · CVSS 10,0
Worum es geht
Der Kernel stellt den Kern des Linux Betriebssystems dar. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen im AppArmor ausnutzen, um Root-Rechte zu erlangen, einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Schutzmechanismen für kritische Dienste zu manipulieren und so weitere Fernangriffsketten sowie eine vollständige Kompromittierung des Systems zu ermöglichen.
Unter welchen Bedingungen?
Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Root-Rechte zu erlangen
- einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen
- Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
- Schutzmechanismen für kritische Dienste zu manipulieren
- so weitere Fernangriffsketten sowie eine vollständige Kompromittierung des Systems zu ermöglichen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Open Source Linux Kernel AppArmor
- Open Source Linux Kernel >=4.11
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source Linux Kernel >=4.11
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Qualys Threat Research Blog vom 2026-03-12 blog.qualys.com
- Qualys Advisory vom 2026-03-12 cdn2.qualys.com
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.