Bedrohungslage
hoch

FreeRDP: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-0725 · erstmals 13.03.2026 · aktualisiert 29.09.2026 · CVSS 8,8

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Worum es geht

FreeRDP ist eine freie Implementierung des Remote Desktop Protocol (RDP). Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in FreeRDP ausnutzen, um potenziell beliebigen Code auszuführen, einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen, Speicherbeschädigungen zu verursachen, Daten zu manipulieren oder vertrauliche Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • potenziell beliebigen Code auszuführen
  • einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen
  • Speicherbeschädigungen zu verursachen
  • Daten zu manipulieren oder vertrauliche Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • Open Source FreeRDP <3.24.0
  • RESF Rocky Linux 10
  • RESF Rocky Linux 9
  • Red Hat Enterprise Linux 10
  • Ubuntu Linux

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source FreeRDP 3.24.0

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 52 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-29774, CVE-2026-29775, CVE-2026-29776, CVE-2026-31806, CVE-2026-31883, CVE-2026-31884, CVE-2026-31885, CVE-2026-31897

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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