Bedrohungslage
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MariaDB: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service und potenziell Codeausführung

WID-SEC-2026-0815 · erstmals 23.03.2026 · aktualisiert 23.06.2026 · CVSS 8,5

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Worum es geht

MariaDB ist ein relationales Datenbanksystem, das anwendungskompatibel mit MySQL ist. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in MariaDB ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, und potenziell um beliebigen Programmcode auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • potenziell um beliebigen Programmcode auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • MariaDB MariaDB Server <11.4.10
  • MariaDB MariaDB Server <11.8.6
  • MariaDB MariaDB Server <12.2.2

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • MariaDB MariaDB Server 11.4.10
  • MariaDB MariaDB Server 11.8.6
  • MariaDB MariaDB Server 12.2.2

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-32710

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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