Red Hat Enterprise Linux (hivex): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-0883 · erstmals 31.08.2021 · aktualisiert 27.03.2026 · CVSS 4,3
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux in der "hivex" Komponente ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Open Source CentOS
- Amazon Linux 2
- Oracle Linux
- Red Hat Enterprise Linux 7
- Red Hat Enterprise Linux 8
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2021:3338 vom 2021-08-31 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2021-3338 vom 2021-09-01 linux.oracle.com
- CentOS Security Advisory CESA-2021:3338 vom 2021-09-01 lists.centos.org
- Amazon Linux Security Advisory ALAS-2021-1717 vom 2021-11-04 alas.aws.amazon.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2022:1759 vom 2022-05-10 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-5578 vom 2026-03-26 linux.oracle.com
CVE: CVE-2021-3622
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.