Bedrohungslage
mittel

Internet Systems Consortium Kea: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

WID-SEC-2026-0887 · erstmals 27.03.2026 · aktualisiert 09.06.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

Internet Systems Consortium (ISC) Kea ist eine Open-Source-DHCP-Server-Implementierung. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Internet Systems Consortium Kea ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • Internet Systems Consortium Kea <2.6.5
  • Internet Systems Consortium Kea <3.0.3

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Internet Systems Consortium Kea 2.6.5
  • Internet Systems Consortium Kea 3.0.3

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-3608

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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