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Red Hat FUSE (libfuse): Mehrere Schwachstellen ermöglichen Codeausführung und DoS

WID-SEC-2026-0913 · erstmals 30.03.2026 · aktualisiert 20.04.2026 · CVSS 7,8

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Worum es geht

Red Hat Fuse ist eine Open-Source-Integrationsplattform, die auf Apache Camel basiert. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat FUSE (libfuse) ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen oder um einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen oder um einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Gentoo Linux
  • Red Hat FUSE libfuse >3.18.2

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat FUSE libfuse 3.18.2

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-33150, CVE-2026-33179

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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