Bedrohungslage
hoch

Red Hat Ansible Automation Platform: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-0935 · erstmals 01.04.2026 · aktualisiert 23.10.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

Red Hat Ansible Automation Platform ist eine End-to-End-Automatisierungsplattform für die Systemkonfiguration, die Softwarebereitstellung und die Orchestrierung erweiterter Workflows. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Ansible Automation Platform ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, beliebigen Code auszuführen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Daten zu manipulieren, vertrauliche Informationen offenzulegen oder Cross-Site-Scripting-Angriffe durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • beliebigen Code auszuführen
  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • Daten zu manipulieren
  • vertrauliche Informationen offenzulegen oder Cross-Site-Scripting-Angriffe durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Ansible Automation Platform 2.5
  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Red Hat Ansible Automation Platform 2.6
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • RESF Rocky Linux
  • HCL BigFix WebUI
  • IBM DB2
  • IBM App Connect Enterprise

und 9 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat Ansible Automation Platform 2.5
  • Red Hat Ansible Automation Platform 2.6
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.15.64
  • IBM Concert 3.0.1.1
  • Splunk SOAR 8.7.0

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 64 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2025-69223, CVE-2025-69873, CVE-2026-25639, CVE-2026-25990, CVE-2026-29074, CVE-2026-30827, CVE-2026-30922, CVE-2026-26007, CVE-2026-1615, CVE-2026-28498, CVE-2026-28802

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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