Fortinet FortiClient EMS: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
WID-SEC-2026-0962 · erstmals 07.04.2026 · aktualisiert 07.04.2026 · CVSS 9,8
Worum es geht
FortiClient ist ein Endgeräteschutz mit einem integrierten VPN-Client. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Fortinet FortiClient EMS ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- beliebigen Programmcode auszuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fortinet FortiClient EMS <7.4.7
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Fortinet FortiClient EMS 7.4.7
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
- CVE-2026-35616: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 06.04.2026.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- FortiGuard PSIRT Advisory FG-IR-26-099 vom 2026-04-06 www.fortiguard.com
- GitHub Security Advisory GHSA-gvcr-mc93-7p8p vom 2026-04-06 github.com
- CISA Known Exploited Vulnerabilities Catalog vom 2026-04-06 www.cisa.gov
CVE: CVE-2026-35616
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.