Podman Desktop: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service und Offenlegung von Informationen
WID-SEC-2026-0992 · erstmals 08.04.2026 · aktualisiert 06.05.2026 · CVSS 8,2
Worum es geht
Podman Desktop ist eine Open-Source-Anwendung zur Verwaltung von Containern und Kubernetes-Umgebungen auf dem Desktop. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Podman Desktop ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, und um Informationen offenzulegen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
- Informationen offenzulegen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Open Source Podman Desktop <1.26.2
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source Podman Desktop 1.26.2
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- GitHub Security Advisory GHSA-2q88-39rh-gxvv vom 2026-04-07 mit PoC github.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:13867 vom 2026-05-05 access.redhat.com
CVE: CVE-2026-34045
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.