Red Hat OpenShift AI: Schwachstelle ermöglicht Offenlegung von Informationen und Privilegieneskalation
WID-SEC-2026-1056 · erstmals 13.04.2026 · aktualisiert 13.04.2026 · CVSS 8,5
Worum es geht
Red Hat OpenShift ist eine "Platform as a Service" (PaaS) Lösung zur Bereitstellung von Applikationen in der Cloud. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat OpenShift AI ausnutzen, um vertrauliche Informationen offenzulegen und so möglicherweise seine Berechtigungen zu erweitern.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- vertrauliche Informationen offenzulegen
- so möglicherweise seine Berechtigungen zu erweitern
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat OpenShift AI 2.16.4
- Red Hat OpenShift AI 2.25.4
- Red Hat OpenShift AI 3.3.1
- Red Hat OpenShift AI 3.2
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory vom 2026-04-12 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory vom 2026-04-12 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory vom 2026-04-12 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory vom 2026-04-12 access.redhat.com
- GitHub Security Advisory GHSA-w59f-v72r-w493 vom 2026-04-12 github.com
CVE: CVE-2026-5483
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.