Fortinet FortiClientEMS: Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2026-1092 · erstmals 15.04.2026 · aktualisiert 15.04.2026 · CVSS 7,6
Worum es geht
FortiClient ist ein Endgeräteschutz mit einem integrierten VPN-Client. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Fortinet FortiClientEMS ausnutzen, um Informationen offenzulegen oder eine SQL Injection durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Informationen offenzulegen oder eine SQL Injection durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fortinet FortiClient EMS <7.4.6
- Fortinet FortiClient EMS <7.2.13
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Fortinet FortiClient EMS 7.4.6
- Fortinet FortiClient EMS 7.2.13
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- FortiGuard Labs PSIRT Advisory FG-IR-26-102 vom 2026-04-14 www.fortiguard.com
- FortiGuard Labs PSIRT Advisory FG-IR-26-107 vom 2026-04-14 www.fortiguard.com
CVE: CVE-2026-39809, CVE-2026-39810
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.