Adobe Experience Manager Screens: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Cross-Site Scripting
WID-SEC-2026-1106 · erstmals 15.04.2026 · aktualisiert 20.04.2026 · CVSS 5,4
Worum es geht
Adobe Experience Manager (AEM) ist eine Content-Management-Lösung für die Erstellung von Websites, mobilen Anwendungen und Formularen. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Adobe Experience Manager Screens ausnutzen, um einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Adobe Experience Manager Screens Feature Pack <11.8
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Adobe Experience Manager Screens Feature Pack 11.8
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
CVE: CVE-2026-27288, CVE-2026-34623, CVE-2026-34624, CVE-2026-34625
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.