Bedrohungslage
mittel

CoreDNS: Mehrere Schwachstellen ermöglichen

WID-SEC-2026-1283 · erstmals 27.04.2026 · aktualisiert 22.09.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

CoreDNS ist ein DNS server. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in CoreDNS ausnutzen, um Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen und so vertrauliche Informationen offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • so vertrauliche Informationen offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • SUSE openSUSE
  • Microsoft Azure Linux azl3
  • Open Source CoreDNS <1.14.3

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source CoreDNS 1.14.3

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-33190, CVE-2026-33489, CVE-2026-35579, CVE-2026-32934, CVE-2026-32936

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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