Bedrohungslage
mittel

Red Hat Hardened Images RPMs (libxslt): Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service

WID-SEC-2026-1287 · erstmals 28.04.2026 · aktualisiert 02.09.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Hardened Images RPMs ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Oracle Linux
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat Enterprise Linux Hardened Images RPMs
  • Dell ECS 3.8.1.0-3.8.1.7
  • Dell Secure Connect Gateway <5.36.00.16
  • IBM QRadar SIEM <7.6.0 FP2
  • IBM QRadar SIEM <7.5.0 UP16

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16
  • IBM QRadar SIEM 7.6.0 FP2
  • IBM QRadar SIEM 7.5.0 UP16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2025-10911, CVE-2025-11731, CVE-2025-7424

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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