Bedrohungslage
hoch

ProFTPD: Schwachstelle ermöglicht SQL-Injection

WID-SEC-2026-1297 · erstmals 29.04.2026 · aktualisiert 27.07.2026 · CVSS 8,1

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Worum es geht

ProFTPD ist ein Open Source FTP-Server. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in ProFTPD ausnutzen, um einen SQL-Injection Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen SQL-Injection Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Fedora Linux
  • Open Source ProFTPD <1.3.10rc1
  • SUSE openSUSE

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source ProFTPD 1.3.10rc1

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-42167

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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