Bedrohungslage
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Red Hat Enterprise Linux (freeipmi): Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

WID-SEC-2026-1350 · erstmals 05.05.2026 · aktualisiert 21.09.2026 · CVSS 8,8

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen oder eine Speicherbeschädigung zu erreichen, wodurch möglicherweise die Ausführung von beliebigem Code ermöglicht wird.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen oder eine Speicherbeschädigung zu erreichen
  • wodurch möglicherweise die Ausführung von beliebigem Code ermöglicht wird

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat Enterprise Linux 10
  • Ubuntu Linux

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 4 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-33554

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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