Cisco Network Services Orchestrator: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-1390 · erstmals 07.05.2026 · aktualisiert 07.05.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Network Services Orchestrator (NSO) verbindet Tools zur Netzwerkautomatisierung und -orchestrierung mit der zugrunde liegenden physischen und virtuellen Infrastruktur. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Cisco Network Services Orchestrator ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Cisco Network Services Orchestrator <6.4.1.3
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Cisco Network Services Orchestrator 6.4.1.3
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Cisco Security Advisory cisco-sa-nso-dos-7Egqyc vom 2026-05-06 sec.cloudapps.cisco.com
CVE: CVE-2026-20188
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.