Bedrohungslage
hoch

Linux Kernel (Dirty Frag): Mehrere Schwachstellen ermöglichen Erlangen von Administratorrechten

WID-SEC-2026-1430 · erstmals 08.05.2026 · aktualisiert 04.09.2026 · CVSS 7,8

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Worum es geht

Der Kernel stellt den Kern des Linux Betriebssystems dar. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen im Linux Kernel ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Administratorrechte zu erlangen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Dell NetWorker
  • Debian Linux
  • Google Cloud Platform
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Mitel MiCollab
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • QNAP NAS
  • Red Hat OpenShift Container Platform

und 30 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Linux Kernel <=7.0.4
  • Open Source Linux Kernel 6.6.138
  • Open Source Linux Kernel 6.12.87
  • Open Source Linux Kernel 6.18.28
  • Open Source Linux Kernel 7.0.5
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.20.22
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.14.66
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.12.91
  • IBM QRadar SIEM 7.5.0 UP15 IF04
  • Moxa MXsecurity v2.3.3
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.13.68
  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 239 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-43284, CVE-2026-43500

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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