LangChain: Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Dateien und Offenlegung von Informationen
WID-SEC-2026-1447 · erstmals 11.05.2026 · aktualisiert 22.07.2026 · CVSS 8,2
Worum es geht
LangChain ist ein Open-Source-Framework, das die Entwicklung von Anwendungen mit großen Sprachmodellen (LLMs) erleichtert Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in LangChain ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, und um Informationen offenzulegen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Dateien zu manipulieren
- Informationen offenzulegen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Open Source LangChain <1.3.3
- Open Source LangChain <0.3.85
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source LangChain 1.3.3
- Open Source LangChain 0.3.85
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- GitHub Security Advisory GHSA-pjwx-r37v-7724 vom 2026-05-10 github.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:43038 vom 2026-07-22 access.redhat.com
CVE: CVE-2026-44843
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.