Fortinet FortiMail: Schwachstelle ermöglicht SQL Injection
WID-SEC-2026-1493 · erstmals 13.05.2026 · aktualisiert 13.05.2026 · CVSS 7,2
Worum es geht
FortiMail ist eine Aplliance zum Schutz gegen die von E-Mails übertragenen Bedrohungen. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in Fortinet FortiMail ausnutzen, um eine SQL Injection durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- eine SQL Injection durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fortinet FortiMail <7.4.6
- Fortinet FortiMail <7.6.4
- Fortinet FortiMail <7.2.9
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Fortinet FortiMail 7.4.6
- Fortinet FortiMail 7.6.4
- Fortinet FortiMail 7.2.9
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- FortiGuard Labs PSIRT Advisory FG-IR-26-132 vom 2026-05-12 www.fortiguard.com
CVE: CVE-2025-53681
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.