Samba: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-1508 · erstmals 13.05.2026 · aktualisiert 17.07.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Samba ist eine Open Source Software Suite, die Druck- und Dateidienste für SMB/CIFS Clients implementiert. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Samba ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Oracle Linux
- SUSE openSUSE
- RESF Rocky Linux
- Open Source Samba <4.24.2
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source Samba 4.24.2
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Samba Release Notes vom 2026-05-12 www.samba.org
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:22963 vom 2026-06-03 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:25049 vom 2026-06-10 access.redhat.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:22963 vom 2026-06-11 errata.build.resf.org
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:25049 vom 2026-06-13 errata.build.resf.org
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-25049 vom 2026-06-25 linux.oracle.com
- openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2026:11121-1 vom 2026-06-27 lists.opensuse.org
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-22963 vom 2026-07-17 linux.oracle.com
CVE: CVE-2026-40170
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.