Microsoft Exchange Server: Schwachstelle ermöglicht Cross-Site-Scripting- und Spoofing-Angriffe
WID-SEC-2026-1536 · erstmals 15.05.2026 · aktualisiert 11.06.2026 · CVSS 8,1
Worum es geht
Exchange ist ein Groupware und Nachrichtensystem der Firma Microsoft. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Microsoft Exchange Server ausnutzen, um Cross-Site-Scripting- und Spoofing-Angriffe durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Cross-Site-Scripting-
- Spoofing-Angriffe durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Microsoft Exchange Server 2016 Cumulative Update 23
- Microsoft Exchange Server 2019 Cumulative Update 14
- Microsoft Exchange Server Subscription Edition RTM
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
- CVE-2026-42897: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 15.05.2026.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Microsoft Leitfaden für Sicherheitsupdates msrc.microsoft.com
- Microsoft Security Update CVE-2026-42897 vom 2026-05-14 msrc.microsoft.com
CVE: CVE-2026-42897
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.