Bedrohungslage
mittel

Red Hat OpenShift Data Foundation: Schwachstelle ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

WID-SEC-2026-1604 · erstmals 20.05.2026 · aktualisiert 22.10.2026 · CVSS 7,5

×

Worum es geht

Red Hat OpenShift ist eine "Platform as a Service" (PaaS) Lösung zur Bereitstellung von Applikationen in der Cloud. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat OpenShift Data Foundation ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Ansible Automation Platform 2.5
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Red Hat Ansible Automation Platform 2.6
  • SUSE openSUSE
  • Red Hat OpenShift Data Foundation <4.19.16
  • Red Hat OpenShift Data Foundation
  • Splunk SOAR <8.7.0

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat OpenShift Data Foundation 4.19.16
  • Splunk SOAR 8.7.0

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-6321

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

In einer Stunde eingerichtet, in einer Woche geschult.

Konto kostenlos anlegen, Team eintragen, Kurs freischalten. Bezahlt wird erst beim Start. Lieber erst sehen, wie eine Test-Mail aussieht? Der Selbsttest ist kostenlos.

Team eintragen Erst selbst testen