Bedrohungslage
hoch

Rsync: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-1611 · erstmals 20.05.2026 · aktualisiert 05.10.2026 · CVSS 8,8

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Worum es geht

Rsync ist ein Tool, um Dateien und Verzeichnisse zu synchronisieren. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Rsync ausnutzen, um seine Privilegien zu erhöhen, um Informationen offenzulegen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, und um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • seine Privilegien zu erhöhen
  • Informationen offenzulegen
  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen
  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Dell NetWorker
  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • IBM QRadar SIEM
  • RESF Rocky Linux
  • Gentoo Linux
  • Dell Avamar

und 6 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Rsync 3.4.3
  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 25 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-29518, CVE-2026-43617, CVE-2026-43618, CVE-2026-43619, CVE-2026-43620, CVE-2026-45232

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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