MongoDB Compass: Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Dateien und potenziell Codeausführung
WID-SEC-2026-1617 · erstmals 21.05.2026 · aktualisiert 21.05.2026 · CVSS 4,3
Worum es geht
MongoDB Compass ist eine grafische Benutzeroberfläche für den Zugriff auf MongoDB. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in MongoDB Compass ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, und potenziell um beliebigen Programmcode auszuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Dateien zu manipulieren
- potenziell um beliebigen Programmcode auszuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Open Source MongoDB Compass <1.49.6
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source MongoDB Compass 1.49.6
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- MongoDB Issue vom 2026-05-20 jira.mongodb.org
- NIST Vulnerability Database vom 2026-05-20 nvd.nist.gov
CVE: CVE-2026-9101
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.