Bedrohungslage
mittel

Internet Systems Consortium BIND: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-1626 · erstmals 21.05.2026 · aktualisiert 12.10.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

BIND (Berkeley Internet Name Domain) ist ein Open-Source-Softwarepaket, das einen Domain-Name-System-Server implementiert. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Internet Systems Consortium BIND ausnutzen, um eine Speicherbeschädigung auszulösen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • eine Speicherbeschädigung auszulösen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • IBM AIX 7.3
  • IBM VIOS 4.1
  • Dell NetWorker
  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • IBM AIX 7.2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • Infoblox NIOS

und 12 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Internet Systems Consortium BIND 9.18.49
  • Internet Systems Consortium BIND 9.20.23
  • Internet Systems Consortium BIND 9.21.22
  • IBM i SJ10866
  • IBM i SJ10925
  • IBM i SJ10979
  • IBM i SJ10988

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 42 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-3039, CVE-2026-3592, CVE-2026-5946, CVE-2026-5950, CVE-2026-3593, CVE-2026-5947

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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