Bedrohungslage
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NGINX Open Source und NGINX Plus: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service und potenziell Codeausführung

WID-SEC-2026-1661 · erstmals 26.05.2026 · aktualisiert 17.09.2026 · CVSS 8,1

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Worum es geht

NGINX ist eine Webserver-, Reverse Proxy- und E-Mail-Proxy Software. NGINX Plus ist die kommerzielle Variante von NGINX, einer Webserver-, Reverse Proxy- und E-Mail Proxy Software. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in NGINX und NGINX NGINX Plus ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, und potenziell um beliebigen Programmcode auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • potenziell um beliebigen Programmcode auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • Gentoo Linux
  • NGINX NGINX Open Source <1.31.1
  • NGINX NGINX Open Source <1.30.2
  • NGINX NGINX Plus <37.0.1.1

und 2 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • NGINX NGINX Open Source 1.31.1
  • NGINX NGINX Open Source 1.30.2
  • NGINX NGINX Plus 37.0.1.1
  • NGINX NGINX Plus R36 P5
  • NGINX NGINX Plus R32 P7

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 15 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-9256

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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