Bedrohungslage
hoch

Microsoft 365 Copilot: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-1670 · erstmals 26.05.2026 · aktualisiert 26.05.2026 · CVSS 9,3

×

Worum es geht

Microsoft Copilot ist ein KI-Assistent, der in verschiedene Microsoft-Produkte integriert werden kann. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Microsoft 365 Copilot ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen und um vertrauliche Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen
  • vertrauliche Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Microsoft 365 Copilot

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-41090, CVE-2026-42827

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

In einer Stunde eingerichtet, in einer Woche geschult.

Konto kostenlos anlegen, Team eintragen, Kurs freischalten. Bezahlt wird erst beim Start. Lieber erst sehen, wie eine Test-Mail aussieht? Der Selbsttest ist kostenlos.

Team eintragen Erst selbst testen