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7-Zip: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

WID-SEC-2026-1681 · erstmals 27.05.2026 · aktualisiert 28.07.2026 · CVSS 8,8

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Worum es geht

7-Zip ist ein Extraktionsdienstprogramm für Archive, die im ZIP-Format komprimiert sind. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in 7-Zip ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Fedora Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • HCL BigFix Inventory
  • NetApp ActiveIQ Unified Manager
  • Open Source 7-Zip <26.01
  • HCL BigFix Scanner

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source 7-Zip 26.01

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-48095

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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