Bedrohungslage
mittel

PostgreSQL JDBC Driver: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

WID-SEC-2026-1754 · erstmals 01.06.2026 · aktualisiert 11.09.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

Der PostgreSQL JDBC Driver ermöglicht Java-Anwendungen die Verbindung und Interaktion mit PostgreSQL-Datenbanken. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in PostgreSQL JDBC Driver ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Open Source PostgreSQL JDBC Driver <42.7.11

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source PostgreSQL JDBC Driver 42.7.11

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-42198

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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