Red Hat OpenShift: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-1768 · erstmals 02.06.2026 · aktualisiert 02.06.2026 · CVSS 5,0
Worum es geht
Red Hat OpenShift ist eine "Platform as a Service" (PaaS) Lösung zur Bereitstellung von Applikationen in der Cloud. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat OpenShift ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat OpenShift Container Platform 4
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Laut BSI gibt es noch kein Update. Die Herstellerhinweise unten nennen, falls vorhanden, vorläufige Schutzmaßnahmen.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- RedHat Advisory vom 2026-06-01 access.redhat.com
- EU Vulnerability Database vom 2026-06-01 euvd.enisa.europa.eu
CVE: CVE-2026-10533
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.