Bedrohungslage
hoch ausgenutzt

Check Point Remote Access VPN und Mobile Access: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

WID-SEC-2026-1818 · erstmals 09.06.2026 · aktualisiert 12.06.2026 · CVSS 9,1

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Worum es geht

Check Point Remote Access VPN ist eine sichere Netzwerklösung, die es Mitarbeitern im Homeoffice und auf Reisen ermöglicht, sich über das Internet mit ihrem Unternehmensnetzwerk zu verbinden. Check Point Mobile Access ist eine VPN- und Sicherheitslösung. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Check Point Remote Access VPN und Check Point Mobile Access ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Check Point Security Gateway
  • Check Point Remote Access VPN
  • Check Point Mobile Access
  • Check Point Spark Firewall

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

  • CVE-2026-50751: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 08.06.2026, auch für Ransomware.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-50751, CVE-2026-50752

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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