Bedrohungslage
mittel

Xen: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-1851 · erstmals 10.06.2026 · aktualisiert 05.10.2026 · CVSS 7,8

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Worum es geht

Xen ist ein Virtueller-Maschinen-Monitor (VMM), der Hardware (x86, IA-64, PowerPC) für die darauf laufenden Systeme (Domains) paravirtualisiert. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Xen ausnutzen, um erweiterte Privilegien zu erlangen, Daten zu manipulieren, vertrauliche Informationen offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • erweiterte Privilegien zu erlangen
  • Daten zu manipulieren
  • vertrauliche Informationen offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Fedora Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • Open Source Xen >=3.2
  • Open Source Xen >=3.3
  • Open Source Xen Arm
  • Open Source Xen >=4.15
  • Ubuntu Linux

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Xen >=3.2
  • Open Source Xen >=3.3
  • Open Source Xen >=4.15

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-42487, CVE-2026-42489, CVE-2026-42490, CVE-2025-10263, CVE-2026-42488

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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