Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (Poppler): Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

WID-SEC-2026-1867 · erstmals 10.06.2026 · aktualisiert 03.08.2026 · CVSS 7,8

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen, vertrauliche Informationen offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen
  • vertrauliche Informationen offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Oracle Linux
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat Enterprise Linux 8
  • Red Hat Enterprise Linux 10

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2026-10118

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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