Bedrohungslage
mittel

Red Hat Ansible Automation Platform: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-1923 · erstmals 15.06.2026 · aktualisiert 22.10.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

Red Hat Ansible Automation Platform ist eine End-to-End-Automatisierungsplattform für die Systemkonfiguration, die Softwarebereitstellung und die Orchestrierung erweiterter Workflows. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Ansible Automation Platform ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, Informationen offenzulegen, Daten zu manipulieren und einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen
  • Informationen offenzulegen
  • Daten zu manipulieren
  • einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Dell NetWorker
  • Debian Linux
  • Red Hat Enterprise Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • IBM Storage Scale
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • Dell Avamar
  • IBM Business Automation Workflow
  • Red Hat Ansible Automation Platform <2.7
  • Red Hat Enterprise Linux 10

und 4 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat Ansible Automation Platform 2.7
  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16
  • Splunk SOAR 8.7.0

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 89 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-44188, CVE-2026-44431, CVE-2026-44432, CVE-2026-48526

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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