Bedrohungslage
mittel

LibreOffice: Mehrere Schwachstellen ermöglichen nicht spezifizierten Angriff

WID-SEC-2026-1929 · erstmals 16.06.2026 · aktualisiert 15.09.2026 · CVSS 6,6

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Worum es geht

LibreOffice ist eine leistungsfähige Office-Suite, voll kompatibel mit den Programmen anderer großer Office-Anbieter, für verbreitete Betriebssysteme wie Windows, GNU/Linux und Apple Mac OS X geeignet. LibreOffice bietet sechs Anwendungen für die Erstellung von Dokumenten und zur Datenverarbeitung: Writer, Calc, Impress, Draw, Base und Math. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in LibreOffice ausnutzen, um einen nicht näher spezifizierten Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen nicht näher spezifizierten Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • RESF Rocky Linux
  • SUSE Linux
  • Open Source LibreOffice <26.2.3
  • Open Source LibreOffice <25.8.7
  • Ubuntu Linux
  • Oracle Linux

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source LibreOffice 26.2.3
  • Open Source LibreOffice 25.8.7

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 7 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-6039, CVE-2026-6040, CVE-2026-6045, CVE-2026-6047, CVE-2026-8356, CVE-2026-8357, CVE-2026-8358

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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