Bedrohungslage
hoch

FreeRDP: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-1933 · erstmals 16.06.2026 · aktualisiert 02.10.2026 · CVSS 8,6

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Worum es geht

FreeRDP ist eine freie Implementierung des Remote Desktop Protocol (RDP). Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in FreeRDP ausnutzen,um nicht näher spezifizierte Auswirkungen zu verursachen, potenziell beliebigen Code auszuführen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Daten zu manipulieren, vertrauliche Informationen offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • nicht näher spezifizierte Auswirkungen zu verursachen
  • potenziell beliebigen Code auszuführen
  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • Daten zu manipulieren
  • vertrauliche Informationen offenzulegen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • RESF Rocky Linux
  • Open Source FreeRDP <3.27.0
  • Oracle Linux

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source FreeRDP 3.27.0

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 15 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-55191, CVE-2026-55192, CVE-2026-55193, CVE-2026-55194, CVE-2026-55564, CVE-2026-55648

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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