Bedrohungslage
hoch

Red Hat OpenShift Service Mesh: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

WID-SEC-2026-1934 · erstmals 16.06.2026 · aktualisiert 02.10.2026 · CVSS 8,1

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Worum es geht

Red Hat OpenShift ist eine "Platform as a Service" (PaaS) Lösung zur Bereitstellung von Applikationen in der Cloud. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat OpenShift ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Red Hat OpenShift Container Platform
  • Red Hat OpenShift Service Mesh 2.6
  • Red Hat OpenShift Service Mesh 3.1
  • Red Hat OpenShift Service Mesh 3.2
  • Red Hat OpenShift Service Mesh 3.0
  • Red Hat OpenShift Container Platform release 4.21.22

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 3 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-9277

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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