Red Hat OpenShift Service Mesh (envoy): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-1948 · erstmals 17.06.2026 · aktualisiert 19.06.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Red Hat OpenShift ist eine "Platform as a Service" (PaaS) Lösung zur Bereitstellung von Applikationen in der Cloud. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat OpenShift Service Mesh ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Red Hat OpenShift Mesh 3.0.12
- Red Hat OpenShift Mesh 3.1.9
- Red Hat OpenShift Mesh 3.2.6
- Red Hat OpenShift Mesh 3.3.4
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:26210 vom 2026-06-16 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:26222 vom 2026-06-16 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:26231 vom 2026-06-16 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:26247 vom 2026-06-16 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:27114 vom 2026-06-18 access.redhat.com
CVE: CVE-2026-47774
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.