Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (dracut): Schwachstelle ermöglicht Ausführen von beliebigem Programmcode mit Administratorrechten

WID-SEC-2026-1977 · erstmals 17.06.2026 · aktualisiert 09.10.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein Angreifer aus einem angrenzenden Netzwerk kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um beliebigen Programmcode mit Administratorrechten auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode mit Administratorrechten auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • IBM QRadar SIEM
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat OpenShift Container Platform
  • Red Hat Enterprise Linux 10
  • Ubuntu Linux
  • Dell Secure Connect Gateway <5.36.00.16

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 25 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-6893

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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