Bedrohungslage
mittel

OpenSSH: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-2039 · erstmals 23.06.2026 · aktualisiert 26.10.2026 · CVSS 6,5

×

Worum es geht

OpenSSH ist eine Open Source Implementierung des Secure Shell Protokolls. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in OpenSSH ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, Daten zu manipulieren oder vertrauliche Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
  • Daten zu manipulieren oder vertrauliche Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • RESF Rocky Linux
  • Open Source OpenSSH 10.2p1-10.1.hum1
  • Open Source OpenSSH 9.9p1-22.el10_2
  • Oracle Linux
  • IBM Security Verify Access

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 35 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-55653, CVE-2026-55654, CVE-2026-55655

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

In einer Stunde eingerichtet, in einer Woche geschult.

Konto kostenlos anlegen, Team eintragen, Kurs freischalten. Bezahlt wird erst beim Start. Lieber erst sehen, wie eine Test-Mail aussieht? Der Selbsttest ist kostenlos.

Team eintragen Erst selbst testen