Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (perl-IO-Compress): Schwachstelle ermöglicht Ausführen von beliebigem Programmcode mit den Rechten des Dienstes

WID-SEC-2026-2063 · erstmals 25.06.2026 · aktualisiert 05.10.2026 · CVSS 7,8

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um beliebigen Programmcode mit den Rechten des Dienstes auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode mit den Rechten des Dienstes auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Oracle Linux
  • IBM Tivoli Network Manager IP Edition
  • IBM QRadar SIEM
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat Enterprise Linux 9.4 Update Services for SAP Solutions
  • Ubuntu Linux

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 1 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-48962

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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